700 Jahre Werder – eine textile Hommage an unsere Heimatstadt

Die Stadt Werder (Havel) feiert in diesem Jahr 2017 ihr 700-jähriges Bestehen. Die erste Erwähnung Werders findet sich in der Verkaufsurkunde von Ritter Sloteke, der die Stadt an das Zisterzienserkloster Lehnin verkaufte. Das war folgerichtig im Jahr 1317. Aus diesem Kleinod, mitten in der Föhse (ein Teilstück der Havel) gelegen, hat sich über die Jahrhunderte eine wunderschöne und wirtschaftlich gut aufgestellte Stadt entwickelt. Die Fischerei und der Obstbau waren die Eckpfeiler des Erfolgs unseres Heimatortes. In heutiger Zeit darf der Tourismus – Werder als Ausflugsziel – ebenfalls genannt werden. 25.000 Einwohner zählt die Stadt, wobei sich fast die Hälfte der „Werderaner“ (zur Begriffsklärung) aus Bewohnern der Stadtteile zusammensetzt. Sie bezeichnen sich nach wie vor lieber als Glindower, Phöbener, Bliesendorfer, Derwitzer, Plötziner, Töplitzer oder Kemnitzer. Es sei ihnen gegönnt und wir haben sie alle lieb. 🙂

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Baumblütenfest als werdersche Tradition

Alljährlich findet hier das Baumblütenfest statt. Ursprünglich und, wenn man es genau nimmt, heute noch ist das Baumblütenfest ein Markt. Ein Markt auf dem der berühmte Obstwein regional und überregional verkauft wird. 2017 kamen bereits zum 138. Mal tausende Gäste in die Stadt um den Obstwein zu probieren und sich davon ein paar Flaschen mit nach Hause zu nehmen. Heute kommen die Gäste nicht mehr mit dem Kahn, sondern eher mit dem Schiff, dem Zug oder Bus oder auf dem Fahrrad in die Stadt.


Es gibt noch mehr Feste, die unsere Stadt über das Jahr hinweg begleiten. Da ist zum Beispiel das Mühlenfest. Gedacht, um sich bei den Bewohnern der Inselstadt für die Aushalten des jährlichen Trubels während der Baumblütenwoche zu bedanken. Ein einzelner Festtag am alten Rathaus auf der Insel und an der Bockwindmühle in einem familiären Rahmen. Viele Werderaner Vereine präsentieren sich hier und machen das Fest zu einem Tag der offenen Tür ihrer Vereine. Abends wird das Fest von Live-Musik begleitet und lädt zum tanzen sein. Das ist das Mühlenfest.

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Begriffsklärung Werderaner und Werderscher

Mia san mia ist als Schlagwort bereits belegt und dennoch sagen das auch die Werderschen und Werderaner gern über sich – wenn auch in einem anderen Dialekt. So tut sich der Werderaner auch mal schwer mit neuen Einwohnern in der Stadt. Er hat sogar eine eigene Begrifflichkeit für Neu-Werderaner „entwickelt“. So unterscheidet der Urbewohner gern mal Zugezogene, Werderaner und Werdersche:

Der Zugezogene ist nicht aus Werder. Er ist Zugezogen und neu. Und das bleibt er dann auch nach der Regel für 25 Jahre. Dann darf er sich Werderaner nennen. Das bleibt er dann bis an sein Lebensende. Seine Kinder, sofern in Werder wohnhaft geboren, sind dann Werdersche. Verrückt oder nachvollziehbar? Wir sind uns nicht sicher, aber es ist doch eine von vielen interessanten Anekdoten, die es von Werder und seinen Einwohnern zu berichten gibt.

Wir lieben unsere Blütenstadt an der Havel und widmen ihr mit der Werder Hommage eine Kollektion, die die 700-jährige Geschichte begleiten und weiterschreiben soll. So, wie Ihr es von Pulver und Blei kennt, haben wir uns hingesetzt und unsere Gedanken rund um Werder Havel und seine Schönheit kreisen lassen. Das Ergebnis ist eine Kollektion, die unserer Stadt und ihrem Jubiläum gerecht werden wird. Lasst uns Euch ein paar Stücke zeigen:

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Am Wochenende des 15.07. und 16.07.2017 wird das 700-jährige Jubiläum unserer Stadt: Herzlichen Glückwunsch, Werder (Havel)